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Alleinreisende Frauen in Thailand

Thailand ist als Reiseland beliebt, und zwar aus mehreren Gründen. Rucksackreisende und Aussteiger suchen schon seit den 1960er Jahren in Südostasien ihr Glück, in den 1980er Jahren wurden vor allem Geschäftsleute aus Nordamerika, Japan und Westeuropa in Sachen körperlicher Ertüchtigung nach Thailand gelockt, und schließlich sind die Küsten und Inseln bei Sonnenanbetern und Wassersportlern als Geheimtipp im Gespräch. Heute sind es weder Althippies, noch Firmenreisende, die nach Thailand reisen - es sind Menschen, die sich für die Kultur des buddhistischen Landes interessieren, die Wassersport treiben und dem feucht-kalten Klima Deutschlands entfliehen wollen. Thailand ist ein sicheres Reiseland, das nur noch wenig mit Kriminalität, zwielichtigem Gewerbe und Gefahren zu tun hat - zumindest dann, wenn man sich an die Ratschläge der Reiseleiter hält und etwas kulturelle Sensibilität an den Tag legt. Auch für Frauen ist Thailand sicher.

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Als Frau allein auf Thailand Reise?

Gar kein Problem. Auch Frauen können in Thailand alleine reisen, sie werden angenehm überrascht sein. Denn thailändische Männer sind nicht aufdringlich - das Gegenteil ist der Fall. Während man als Frau in vielen Ländern schnell von einer Traube Männer umgeben ist, die "zum Schutz" mitkommen wollen, wild gestikulieren und sich in der fantasielosesten Anmache überhaupt zu überbieten versuchen, haben alleinreisende Frauen in Thailand schlicht ihre Ruhe.

Und das gilt auch für asiatische Frauen: Thailändische Männer scheinen die Welt der Frau zu ignorieren. Frauen arbeiten, sind auf ehrbares Auftreten bedacht, und werden dafür respektvoll behandelt. Da aus dem Westen erst einmal feministisch geprägte Frauen als Alleinreisende ins Land kamen, gewöhnte man sich an, die reisenden Damen zu ignorieren - was für Frauen angenehm ist (da sie es aus Deutschland gewöhnt sind), dient den Thais zum Selbstschutz. Amüsante Berichte entnervter männlicher Reisender finden sich indes genug: Vor westlichen Männern haben selbsternannte Fremdenführer nämlich weit weniger Respekt. Frauen sollten sich (wie Männer auch) an die Empfehlungen des Hotelpersonals, des Reiseleiters und der einschlägigen Reiseliteratur halten und verdächtige Gegenden einfach meiden - dann passiert so wenig wie in Deutschland, vielleicht noch weniger.

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Die Stellung der Frau in Thailand

Thailand ist frauenrechtlich geprägt. Vererbt wurde von jeher auf die Töchter, nicht auf die Söhne, und bei der Heirat ziehen die Männer zur Frau. Nach außen werden die Familien zwar von den Männern repräsentiert, aber das heißt nicht, dass die Frauen nichts zu melden haben. Thailänderinnen üben Berufe aus, die auch Männer ausüben, sind auch als Ehefrauen und Mütter berufstätig, und sie denken sehr rational. Die Konventionen sind insgesamt eher wirtschaftlich - eine Heirat ist - wie alles im Leben - in erster Linie ein Geschäft. Das wird von westlichen Romantikern, die die sanfte, duldsame und ergebene Asiatin sehen (die es genauso wenig gibt wie die germanische Kampfemanze), nicht kalkuliert. Die Gleichberechtigung der Geschlechter ist seit 1995 gesetzlich verankert, ohne dass dies zu gesellschaftlichen Problemen führte oder überhaupt negativ wahrgenommen wurde.

Allerdings zeigt sich in den letzten Jahren ein Wandel in der thailändischen Gesellschaft: Das Individuum wird immer wichtiger und das Denken zugunsten des Familienverbandes und der Gesellschaft geht zurück. Auch in Thailand ist der Egoismus inzwischen Mode. Das überrascht nicht, denn die Medien zeigen dieses Bild des Menschen als Individuum ganz genauso wie im Westen. An der gesellschaftlichen Stellung der Frau hat das indes noch nichts geändert. Übrigens gibt es in Thailand ein für prüde Westeuropäer schockierendes Phänomen: Wie in Japan und einigen anderen Ländern ist in der thailändischen Gesellschaft ein sogenanntes drittes Geschlecht anerkannt. In Thailand heißen die Frauen, die in einem Männerkörper geboren wurden und als Frauen leben, Kathoey. Wie die japanischen Futanari sind sie zwar im alltäglichen Leben präsent, haben ihren festen Platz in der Gesellschaft, aber sie haben oft Schwierigkeiten, eine Anstellung außerhalb des Showbusiness, oder der Unterhaltungsbranche zu finden. Der Umgang mit geschlechtlichen und insgesamt physischen Gegebenheiten ist in Thailand sehr viel weniger verkrampft als in Westeuropa, was nicht zuletzt auf die Offenheit des Buddhismus gegenüber allen Formen des Lebens zurückzuführen ist.