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Buddhismus Thailand

Thailand Reisen sind mit einem hohen Erkenntnisgewinn verbunden. Besonders den westlichen Besuchern fällt sofort die sprichwörtliche Lebensfreude der Thais auf, wenn sie nach Thailand reisen. Manche Touristen sehen darin einen Widerspruch, der nicht im Einklang mit den Regeln des Buddhismus steht. Für die Buddhisten in Thailand bedeutet Buddhismus zusammengefasst, dass Leben leiden bedeutet. Doch die Buddhisten in Thailand verstehen es auf ihre Weise, „Ganuk“ (Spaß) und Buddhismus zu verknüpfen. Dabei handelt es sich immerhin um 94 Prozent der Einwohner Thailands, die bekennende Buddhisten sind.

Theravada – die älteste Form des Buddhismus

Bei Reisen nach Thailand hat der Besucher die Gelegenheit, mit dem Theravada einem Buddhismus zu begegnen, der in dieser ursprünglichen Ausprägung nirgendwo sonst auf der Welt existiert. Der Theravada Buddhismus lässt sich auf eine kleine Mönchsgemeinde zurückführen. Die Mönche zählen zu den ersten Buddhisten. Theravada Buddhisten sind Bewahrer eines orthodoxen Glaubens der Lehre Buddhas. Die Theravada Buddhisten sind das Ergebnis einer Abspaltung. Als Begründer des Buddhismus wird Siddartha Gautama genannt, der etwa 450 bis 370 vor Christus lebte. Seine Reisen durch Indien brachten ihm die Erleuchtung (Bodhi). So entstand der Begriff Buddha, also der Erleuchtete.

Wat Ungefähr 100 Jahre nach seinem Tod spalteten sich die Anhänger Buddhas. Die Minderheit gehörte ab diesem Zeitpunkt dem Theravada Buddhismus an. Die Theravada Buddhisten begannen zwischen 270 und 230 vor Christus mit ihren missionarischen Reisen und der Verbreitung des Buddhismus. Die Reisen im Namen Buddhas führten die Gläubigen durch Südostasien. Wann der Theravada Buddhismus bei den Reisen der Mönche nach Thailand gelangte und dort Anhänger fand, ist nicht genau bekannt. Die Schriften dazu und zahlreiche Kunstwerke wurden 1767 von den Burmesen zerstört. Indizien lassen vermuten, dass der Theravada Buddhismus im 6. Jahrhundert nach Christus nach Thailand gelangte. Aber erst ab 1229 unter König Ramkhamhaeng entwickelte sich Theravada und die Verehrung Buddhas zu der bedeutendsten Religion in Thailand.

Der Wahrer aller Religionen

Der amtierende König Bumiphol wird vom Volk wie ein Gott verehrt. Laut Verfassung ist er der Wahrer aller Religionen im Land, also ebenso der christlichen und islamischen Minderheit. Auch die buddhistischen Mönche werden von den Thais verehrt. Die Anhänger Buddhas sind bei Reisen nach Thailand oft im Alltag anzutreffen. Ihren Lebensmittelpunkt haben sie allerdings in einem Wat, das sich mit Aufenthaltsort übersetzen lässt. In Thailand ist Wat die Bezeichnung für die zahlreiche Tempel und Klöster des Buddhismus. Zum Thailand Urlaub gehört unbedingt ein Besuch in einem Buddha geweihten Wat. Ein Wat der Buddhisten sind bei Reisen nach Thailand ein besonderes Erlebnis.

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Ein Wat besteht in der Regel aus zwei Teilen. Der Phuttha Wat ist der Bereich, der Buddha gewidmet ist, während der Shanga Wat den Lebensbereich der Buddhisten Mönche umschreibt. Die Gebetshalle in einem Wat ist der heilige Bezirk Buddhas, in dem die Mönche ihre religiösen Riten zu Ehren Buddhas ausüben. In einem separaten Raum treffen sich Mönche und andere Buddhisten, um im Geiste Buddhas zu meditieren. Eine Halle, die meist offen ist, dient in einem Wat den Laien Buddhisten, die dort Buddhas Worten aus dem Mund eines Mönchs lauschen können. Eine Bibliothek und ein Krematorium zählen ebenfalls zu den Einrichtungen in einem buddhistischen Wat. Der Besuch in einem Wat gibt einen umfassenden Einblick in den Theravada Buddhismus und das Leben der gläubigen Buddhisten.

Wer ein Wat besucht, sollte ein paar Verhaltensregeln beachten. Frauen dürfen sich nach Buddhas Regeln frei in einem Watt bewegen. Sie dürfen aber nur auf Einladung eine Mönchszelle in einem Watt betreten. Den Mönchen Buddhas ist es nicht erlaubt, Frauen mit Absicht zu berühren. Für Männer und Frauen gilt eine dem Theravada Buddhismus angemessene Bekleidung.
Ein Großteil der thailändischen Bevölkerung lebt und praktiziert den Buddhismus, der im Laufe der Jahrhunderte wunderschöne Tempelanlagen in Thailand hervor gebracht hat. Eine individuell geplante Rundreise ist also eine grandiose Möglichkeit, um sich im Thailand Urlaub die schönsten Tempel und weitere historische Bauwerke anzusehen.

Buddhas und Tempel in Thailand

Wer auf seinen Thailand Reisen die Einheimischen nicht beleidigen möchte, sollte auf einen respektvollen Umgang achten und die Gepflogenheiten der Thai berücksichtigen. Das bedeutet auch, die Tempel und andere öffentliche Einrichtungen nicht mit zu kurzer Kleidung zu betreten und darauf zu achten, wohin man seine Füße setzt – diese nämlich gelten in Thailand als schmutzig. Man sollte es demnach vermeiden, im Thailand Urlaub über eine Buddha-Statur zu steigen, da man diese sonst beschmutzt.  Im Gegensatz dazu gilt das Gesicht als heilig und darf daher nicht berührt werden. Thai, ob nun im Tempel oder auf der Straße, berühren niemals eine andere Person einfach im Gesicht, damit sie das Heiligtum nicht entweihen.