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Full Moon Party Koh Phangan

Durch die Erzählungen über die atmosphärische Dichte der ersten Full Moon Party, einer simplen Geburtstagsfeier unter circa 30 Backpackern Ende der 80ger Jahre am idyllischen Strandabschnitt vor den Paradise Bungalows, wurden weitere Full Moon Partys auf der Insel Koh Phangan im Golf von Thailand erst zum Geheimtipp und in Folge zu einem "Must be there".

Seither lebt die kleine Ortschaft Haad Rin zwischen Had Rin Nok-Strand (Sunrise Beach) und Had Rin Nai-Strand (Sunset Beach) sehr gut von dem zur Vollmondzeit herrschenden Ausnahmezustand. Mittlerweile gibt es hier alles, was junge Traveller (25 bis circa 40 Jahre) erfreut. Neben vielen Food-, Klamotten- und Schmuckgeschäften, Massage- und Tattoo-Studios, sind es die unzähligen Restaurants, Klubs, Bars und Diskotheken die zu jeder Full Moon Party gnadenlos überrollt werden. Um eine Unterkunft zu sichern, lautet die Devise: So früh wie möglich – idealerweise 4 Tage vor dem Start der Full Moon Party – anreisen.

Partypeople aus aller Welt und junge Thais nutzen für ihre "Pilgerung" nach Koh Phangan neben den Fährverbindungen vom sechzig Kilometer entfernten Festland zum Insel-Haupthafen vorzugsweise den zur Full-Moon-Party angebotenen Rund-um-die-Uhr-Shuttle- und Speedboot-Service zwischen Bophut oder Big Buddha Beach (beide auf Ko Samui) zum Had Rin Pier am Had Rin Nai. Hier zahlen sie gern die (illegal) geforderten 100 Baht (2,50 Euro) Strandreinigung, erhalten sie doch dafür ein trendiges Plastik-Erinnerungsbändchen. Noch zehn Minuten zu Fuß bis zum Had Rin Nok und dann heißt es "Sawasdee ka" - herzlich willkommen zur Full Moon Party.

Immer zu Vollmond, ist der Had Rin Nok-Strand (Sunrise Beach) Schauplatz der legendären Full Moon Party.

Wenn der pralle Vollmond zur Dämmerung scheinbar greifbar über dem Meer aufsteigt, beginnt das Kultereignis Full Moon Party an dem breiten, 600 Meter langen, weißen Sandstrand. Dann haben die Bars, Klubs und Diskotheken ihren Dancefloor bis zum Meer hin erweitert und Hunderte von Feuertänzern, Feuerschluckern und Feuerball-Jongleuren erleuchten den Strand. Aus imposanten Boxentürmen von mindestens zehn über die Fläche verteilten Musikanlagen gibt’s dazu mächtig was auf die Ohren.

In Vorort gekauften Neon-Klamotten, mit ebenfalls neonfarbigen, aufgemalten Tattoos hüpfen mutige Partypeople wie Leuchtkäfer über das Feuerseil (Verbrennungen vorprogrammiert), Gelenkige unter der Limbo-Stange hindurch, während andere sich an der kleinen Rutsche über die mehr oder weniger gelungenen Landungen amüsieren. Das geht so bis ungefähr 23 Uhr.

Danach ist für diese Showeinlagen einfach kein Platz mehr. Jetzt hat die Full Moon Party auf Koh Phangan richtig Fahrt aufgenommen. Wer jetzt schon zu viele der überall angebotenen, niedlichen "buckets"(Eimerchen mit einem Thai-Whisky-Mix und viel Eis) intus hat, gönnt sich vielleicht eine kurze Auszeit und bewundert chillend den Vollmond, etwa im "The Rock" mit Blick über das Geschehen oder in den Hängematten des "Mellow Mountain". Danach wird weiter abgetanzt und bis in den Morgen gefeiert.

Um die 7.000 bis 30.000 Raver (saisonale Schwankungen, Hochsaison Dezember bis März) bewegen sich fast Haut an Haut im Sand und in den Straßen zur musikalischen Volldröhnung mit House, Techno, Trance, Goa, Hip Hop, Reggae, RnB, DnB bis hin zu aktuellen Charts, aufgelegt von hervorragenden einheimischen und ausländischen DJs.

Eigentlich unnötig und zudem gefährlich ist in dieser Nacht der ultimative Kick durch Drogen oder "Magic Mushrooms". Die Polizei setzt Zivilfahnder, auch als Drogendealer getarnt, ein. Schließlich soll der atemberaubend schräge, lustig-bunte Mega-Event der Full Moon Party als einmaliges, ungezwungenes Erlebnis positiv in Erinnerung bleiben.

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