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Khao San Road Bangkok

Der Ruf von Khaosan klingt gut in den Ohren zahlloser Reisender

Khao San Road ist mehr als eine 400 Meter lange Straße im Bangkoker Stadtteil Banglampoo. Nein, diese besondere Straße, die etwa einen Kilometer nordöstlich des Großen Palastes und des Liegenden Buddha verläuft, gilt weit über Bangkok und Thailand hinaus als der quirlige bunte Inbegriff von Rucksacktourismus.

bangkok-khao-san-road Denn in Khaosan ist seit ungefähr drei Jahrzehnten alles erhältlich, was man zum Reisen benötigen oder auf Reisen wünschen könnte - aber nicht wie in einem sterilen Supermarkt, sondern mit einer eigenen lebhaften Note, wie sich das für Bangkok gehört.

Bangkok als hektische und laute 7-Millionen-Metropole ist weit von der wörtlichen Bedeutung seines Namens entfernt: Dorf im Pflaumenhain. Der unweit von Khaosan majestetisch fließende Strom Chao Phraya sowie die mehr als 400 buddhistischen Tempel, Wats genannt, sind wohl die einzigen Orte dezenter Ruhe in Thailands Hauptstadt. Und auch Khao San Road ist längst nicht mehr die "Straße des geschälten Reises".

Allerdings berichtet der Name, was das erste Handelsgut in Bangkoks Khao San Road gewesen ist: ungekochter Reis. Bangkok wirkt vielerorts wie ein einziger Straßenmarkt, vor allem für die Einheimischen gemacht. Und hinter den modernen Glas-Beton-Fassaden können sich Gäste mit dicker Geldbörse austoben. Khaosan ist anders. Wohl nirgendwo in Thailand oder Thailands Hauptstadt findet sich eine höhere Konzentration an Kneipen, Bars, Unterkünften, Garküchen, Reisebüros, Läden und Rucksacktouristen auf Reisen.

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Wer also durch Thailand reisen möchte und in Bangkok landet, wird mit einiger Sicherheit die Khao San Road besuchen. Sei es, um eines der vielen Backpacker-Hostels oder Mittelklasse-Hotels Khaosans als Unterkunft zu buchen. Sei es, um beim Reisen auszuspannen, sich eine Massage zu gönnen, ein kühles Bier zu genießen. Khaosan ist daher nicht nur eine perfekte Mischung fernöstlicher Geschäftstüchtigkeit und westlicher Bedürfnisse und Erwartungen, die die Besucher Thailands, auch Farang, zu deutsch Langnasen, genannt, auf ihren Reisen mitbringen.

khao-san-thailandKhao San Road und die benachbarten Straßen sind längst selbst eine Sehenswürdigkeit Bangkoks geworden, die Touristen anzieht, die zuerst fotografieren und das Flair bestaunen wollen, und erst dann vielleicht an Andenken aus Thailand ergattern, welches sie auf dem weltgrößten Wochenendmarkt Chatuchak oder dem schwimmenden Markt Damnoen Saduak verpasst haben.

Dabei ist die Entwicklung der Khao San Road keinesfalls ungetrübt. Als in den 1980ern die Langnasen nach Indien auch Thailand entdeckten und mit ihren Träumen und Rucksäcken auf Reisen gingen, wurde Khaosan in Bangkok mehr und mehr die erste Anlaufstelle für Weltverbesserer auf Reisen nach Thailand, und Khao San Road eignete sich den Ruf einer Reisen Kommune an. Die Zahl der Hostels, Reisebüros, Cafés, Massagestudios und Bars in Khaosan wuchs stetig.

Dazu Souvenirshops, Lebensmittelläden, auch Waren des täglichen Bedarfs auf Reisen, Waschsalons, reichlich fliegende Händler und Straßenverkauf, später vegetarische Restaurants, Internet-Cafés, Geldautomaten expandierten über Khao San Road hinaus in die Soi Rambuttri, Sam Sen Road und Phra Athit Road. Aber je mehr Dollars in Khaosan ausgegeben wurden und werden, desto stärker wandelt sich Khao San Road zu einem „Eldorado für Freizeithippies“. Die Angebote sind nicht mehr nur für kleine Reisekassen. Verdrängung ist an der Tagesordnung in Khaosan. Aber noch ist der Reiz von Khao San Road lebendig und ein Besuch Thailands ohne die Rucksack-Meile Bangkoks unvollständig.