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Rundreise Angkor Wat und Thailand

Als Top Sehenswürdigkeit des Landes gilt der Angkor Wat, der bei einer Kambodscha Rundreise unbedingt eine Station darstellen sollte. Der Angkor Wat ist der größte Tempel des der Anlage, zudem weitere sehenswerte Tempel zählen. Das Areal, auf dem sich der Tempel befindet, stammt aus der Zeit von 850 bis 1200 und absolut sehenswert. Kambodscha, hier stehen die wohl imposantesten und teilweise noch vom Dschungel überwucherten Tempelanlagen von Angkor Wat, mit dem Bayon Tempel sowie dem Königspalast und dem vom Urwald überwucherten Ta Prohm Tempel in Angkor Wat.

Angkor Wat Rundreise und Strandurlaub in Thailand

angkor-watAngkor Wat ist die wohl bekannteste Tempelanlage Kambodschas. Das faszinierende Bauwerk der Khmer befindet sich etwa 240 km im Nordwesten von Phnom Penh, der Hauptstadt des Landes. Der Tempel ist nur ein kleiner Teil der umfassenden Anlage Angkor aus dem 10. Jahrhundert, die sich im Umland des Tempels erstreckt und an vielen Stellen besichtigt werden kann. Neben dem Wat kann man in der Region Angkor mehr als 1.000 Heiligtümer und Tempel besichtigen, sowie mehrere Hauptstadtanlagen, darunter auch Angkor Thom. Das Gebiet Angkor erstreckt über etwa 200 qkm und war zwischen dem 9. und dem 15. Jahrhundert das Zentrum des Königreiches Kambuja. Das Khmer Wort Angkor bezeichnet dabei lediglich eine Stadt - gemeint ist das Gebiet der ehemaligen Hauptstadt Yasodharapura und der nachfolgenden Hauptstadt Angkor Thom mitsamt Umgebung.

Ausdehnung und Architektur von Angkor Wat

Die Angkor Wat erstreckt sich auf einem Areal von 1,5 km (Ost-West-Richtung) mal 1,3 km (Nord-Süd-Richtung) und ist von einem Wassergraben durchzogen, der vermutlich kultische Bedeutung hatte und die innere Anlage umschließt. Allerdings sind die Kanäle von den Erbauern auch zum Transport der gewaltigen Sandsteinblöcke genutzt worden, aus denen die Gebäude errichtet wurden. Die Steine wurden auf Flössen durch die Kanäle gezogen. Die Steinhauer der Khmer arbeiteten so sauber, dass die Sandsteinblöcke nicht nur überaus kunstvoll behauen sind, sondern auch ohne Mörtel nahtlos aneinander gefügt werden konnten. Das macht die Architektur bis heute so atemberaubend.

Historisch bedeutsame Anlage Angkor Thom

Angkor Wat ist eine sehr alte Anlage. Als unter dem Herrscher Yasovarman I. Bewässerungssysteme angelegt wurden, die mehrere Reisernten innerhalb eines Jahres ermöglichten, kam das Khmer-Reich zu erstaunlichem Reichtum. Große Städte und reiche Tempelanlagen wurden errichtet, und es entstand ein neues Machtzentrum südlich von China. Die umliegenden Völker Cham, Mon und Dai-Viet konnten bekämpft werden, und das Gebiet Kambujas wuchs unter der Herrschaft von König Suryavarman II. während der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts.

angkor-watEr ließ die Tempelanlagen in Angkor restaurieren und neue Tempel bauen, auch die Anlagen, die heute als Angkor Wat bekannt sind. Die Khmer waren zu dieser Zeit hinduistisch, sie hingen dem Shivaismus an. Suryavarman II. war wohl ein Anhänger des Vishnuismus, weshalb Angkor Wat ursprünglich Vishnu gewidmet war. Die heutige Bedeutung als buddhistisches Heiligtum erfuhr das Wat erst im 15. Jahrhundert - da erhielt es auch den heutigen Namen. Der Sinn von Angkor Wat ist nicht klar. Heiligtümer der Khmer wurden von deren Herrschern errichtet und Gottheiten geweiht, als deren Sachverwalter sich die Herrscher sahen. Allerdings waren die Tempelanlagen normalerweise mit dem Hauptzugang nach Osten ausgerichtet, zur aufgehenden Sonne hin.

Angkor Wat ist nach Westen ausgerichtet, in die Richtung des Gottes Yama, der mit dem Tod in Verbindung gebracht wird. Daher ist es möglich, dass die Anlage ursprünglich als Grabstätte des Königs gedacht war. Eine Grabkammer oder andere Hinweise darauf konnten allerdings noch nicht gefunden werden.

Rundreise Angkor Wat auf den Spuren der Khmer

Angkor Wat sieht heute recht mitgenommen aus - das hat verschiedene Gründe. Die Anlage wurde im 15. Jahrhundert, als die Khmer sich dem Buddhismus zuwandten, in ein buddhistisches Kultmal uminterpretiert. Zuerst wurde der Tempel nicht mehr restauriert, dann wurden Inschriften des Theravada-Buddhismus angebracht. Im 15. Jahrhundert waren die Khmer in kriegerische Auseinandersetzungen verwickelt, Siamesen plünderten Angkor Wat aus. Die Khmer selbst holzten sämtliche Wälder ab, die wirtschaftliche Lage änderte sich zusammen mit dem Klima, und die Witterung tat zusammen mit menschlichen Randalierern ein übriges. Das tropische Klima Kambodschas sorgte dafür, dass die Tempel von Angkor Wat immer weiter zuwucherten, und während des 20. Jahrhunderts machte die politische Instabilität Kambodschas Restaurationen an Heiligtümern und archäologischen Schätzen insgesamt schwierig. Allerdings sind derzeit mehrere Organisationen mit dem Erhalt von Angkor Wat beschäftigt, und neben Touristen besuchen vor allem buddhistische Mönche Angkor Wat. Die Tempelanlage ist heute bedeutsam, sie wurde zum Nationalsymbol Kambodschas, ziert die Nationalflagge und Geldscheine.

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